Bedarfsgerechte Lösungen für Mobilien im Bereich Finanzierungsleasing

Leasingverträge existieren in unterschiedlichsten Ausprägungen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Leasing-Vertragsformen – dem Finanzierungsleasing, auch Finance-Lease genannt, und dem Operating Leasing. Diese beiden Varianten stellen aber nur Eckpfeiler eines breiten Spektrums von Möglichkeiten dar. Für die steuerliche Anerkennung der Leasingrate sind die Regelungen der „Leasing-Erlasse“ des Bundesministeriums für Finanzen maßgebend.


Gerne beraten wir Sie ausführlich zu den verschiedenen klassischen Leasingmodellen.

Finanzierungsleasing / Finance-Lease

Beim Finanzierungsleasing liegt das Investitionsrisiko beim Leasingnehmer. Das Kreditrisiko hingegen trägt der Leasinggeber. Das Leasinggut wird beim Leasingnehmer bilanziert und geht in der Regel am Ende der Laufzeit auf diesen über. Charakteristisch für  diese Leasingform sind mittel- oder langfristige Verträge mit festen Grundmietzeiten. Je nach Bedarf wird die entsprechende Vertragsform wie Voll-/Teilamortisation oder kündbarer Vertrag ausgewählt.


Vorteile

  • Erhaltung ihrer Liquidität
  • Keine Belastung der Kreditlinie bei ihrer Bank
  • Sonderzahlungen und Leasingraten können steuerlich abgesetzt werden
  • Optionales Kaufrecht auf das Leasinggut

Operating Leasing/Operate Lease

Beim Operating Leasing steht die kurzfristige Nutzung des Investitionsgutes im Vordergrund. Das Investitionsrisiko und somit das wirtschaftliche Eigentum liegt beim Leasinggeber. In der Regel werden kurzfristige Verträge abgeschlossen. Der Leasingvertrag entspricht größtenteils dem zivilrechtlichen Mietvertrag. Der Operating Leasingvertrag tilgt in der ersten Vertragsperiode nicht die Amortisations- und Finanzierungskosten. Erst durch eine Mehrfachnutzung des Leasingobjektes erreicht der Leasinggeber eine Vollamortisation.


Vorteile

  • Höhere Flexibilität durch kürzere Verträge
  • Vereinfachte Kündigungsfristen
  • Ausgleich von Auftragsschwankungen
  • Überbrückung von Maschinenausfällen
  • Verkürzung der Bilanz beim Leasingnehmer

Mietkauf

Bei dem Mietkauf geht das Objekt sofort in das wirtschaftliche Eigentum des Mieters über. Das Anlagegut wird sofort bilanziert und in Raten abbezahlt. Am Ende der Laufzeit erfolgt der Eigentumsübergang.


Vorteile

  • Schonung der eigenen Liquidität
  • Aktivierung des Anlagegutes
  • Vorraussetzung für bestimmte Fördermodelle
  • Gesicherter Übergang des Eigentums

Sale and Lease Back

Das Sale and Lease Back-Verfahren stellt eine besondere Form des Leasings dar. Die Anlagegüter werden zu einem Markt- oder Buchwert durch die Leasinggesellschaft vom Leasingnehmer erworben. Anschliessend mietet er das Objekt zurück. Der Marktwert ist der Wert, den ein Dritter bereit ist für das Objekt zu bezahlen. Aufwändungen für Abbau, Transport, Wiederaufbau und Inbetriebnahme sind zu berücksichtigen. Der Buchwert entspricht dem Anschaffungswert abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen für Abnutzung (AfA).


Vorteile

  • Liquiditätsgewinn bei fortlaufender Nutzung des Anlagegutes
  • Steigerung der Rentabilität durch eine Erhöhung der finanziellen Mittel
  • Verbesserung von Bilanzkennziffern
  • Ausserordentliche Erträge möglich bei der Generierung von Buchgewinnen

Sale and Rent Back

Das Sale and Rent Back-Leasing ist eine Sonderform des Leasings. Sie ist bestens geeignet die Liquidität im Unternehmen zu verbessern. Wie beim Sale and Lease Back verkaufen Sie Ihr gebrauchtes, mobiles Anlagevermögen und mieten es wieder zurück. Der entscheidende Unterschied zum Sale and Lease Back ist, der Mieter ist in jedem Fall weiterhin wirtschaftlicher Eigentümer. Somit verbleibt das Investitionsgut in der Bilanz des Mieters und wird weiterhin abgeschrieben.


Vorteile

  • Liquiditätsgewinn bei fortlaufender Nutzung des Anlagegutes
  • Die Anlagegüter verbleiben zur weiteren Abschreibung in Ihrer Bilanz
  • Etwaige Vorteile der Nutzung von Fördergeldern bleiben erhalten
  • Keine zusätzlichen Sicherheiten notwendig

Direktes und indirektes Leasing

Direktes und indirektes Leasing unterscheiden sich durch den Anbieter des Leasings. Beim direkten Leasing ist der Hersteller auch Leasinggeber, beim indirekten Leasing erwirbt die unabhängige Leasinggesellschaft das Leasingobjekt zunächst vom Hersteller und vermietet das Objekt im Anschluss an den Leasingnehmer.


Vorteile

  • Klassisches Absatzinstrument von Herstellern.
  • Vertriebsförderung durch besondere Konditionen, häufig bonitätsunabhängig.
  • Indirektes Leasing ermöglicht eine höhere Flexibilität da keine Herstellerbindung gegeben ist

Unabhängig ob Finanzierungsleasing, Operate Lease oder Mietkauf, wir bieten für Sie die bedarfsgerechte Lösung!